Хибинские апатиты. Сб. 2 / Нар. комиссариат тяжелой пром-сти СССР. – Ленинград : ОНТИ ; Химтеорет, 1936. – 128 ,[1] с., [7] л. ил., [1] л. карт : ил. - (Труды Науч. ин-та по удобрениям и инсектофунгисидам им. Я. В. Самойлова).
DIE CH1BINISCHEN APATITE Zweiter Band Z u s a m m e n f a s s u n g Der Inhalt des vorliegenden, aus vier Teilen bestehenden Sammelbandes, betrifft die Untersuchungen der chibinischen Tundren, welches einheitliche Ziel — alle Teile gemeinschaftlich verbindet. Diese Teile sind: 1) Geologische Schiir- fungsarbeiten, 2 ) Petrographie, 3) Chemische Charakterisierung und Analysemetho- den und 4) Aufbereitung. Eine Reihe von Originalaufsatzen iiber Feldarbeiten in der Kukiswumtschorr-Linse sind in dem Bande enthalten, und es werden ebenfalls teilweise Laboratoriurasergebnisse der Kameralbearbeitung des Materials der Schtirf- arbeiten angegeben, die mit denselben verbunden sind. M. P. Fiewegs Einleitungs- artikel enthalt eine Darlegung angewandter Schurfsarbeitsmethoden, die endgiilti- gen Ergebnisse der in den Jahren 1929—1933 durch die geologische Abteilung des Instituts durchgefiihrten Aufsuchungs- und Schtirfarbeiten, und eine kurze petrologische Charakteristik des Rayons der Apatitintrusion. Die Genesis der Lagerstatten wird ebenfalls festgesetzt. Die chibinischen Tundren entstanden infolge einer Intrusion des Dyenitmag- mas in die Schicht stark dissoziierter vorkembrischer Gesteine. Beim Erkalten dieses Magmas bildeten sich im Peripherieteil Chibinite und in dem zentralen Teile — grobkornige Foyaite. Aus dem durch die geologische Abteilung des Institutes fiir Diingerforschung gesammelten Material ist es ersichtlich, dass im siidlichen Teile der Tundra, in den Chibinit-Foyait-lntrusionen ungleichmassig gekornte Nephelin-Syenite (Ristschorrite) vorhanden sind, die sich durch eine weite Entwicklung der Poiwi- lit-Strukturen auszeichnen (ideomorphe, pseudoquadratische Nephelinkorper und Pyroxenplattchen sind in grosse Anorthoklasleisten eingeschlossen). Nach der Abkiihlung dieser Nephelin-Syenit-Intrusion drang in ihr Liegendes eine Iolyth- intrusion ungleichartiger Struktur und mineralogischer Zusammensetzung ein. Die Menge des Nephelins nimmt vom Hangenden zum Liegenden ab, wobei die Bedeutung des Pyroxens an Agirin-Augit wachst. In derselben Richtung andern sich auch die Strukturen, wobei die vollkristallinischporphyrartige durch gneiss- artige ersetzt werden. In den sauersten Teilen der Iolytischen Intrusion wird Feld- spat gefunden. Wenn dieser in den mittleren Teilen der Intrusion vorhanden ist, entstehen Feldspat-Iolythe und oft aucli Nephelin-Syenite, die den ungleichmassig- gekornten Nephelin-Syeniten vollkommen gleichwertig sind. In den Randpartien hingegen bilden sich Lyjawrite, die allmahlich in Iolythe ubergehen. Die gegen- seitigen Verhaltnisse zwischen den Hauptstrukturen der Intrusion sind deutlich auf der, zu M. P. Fieweg’s Aufsatz beigefiigten, petrographischen Karte zu ersehen. J. F. Trussowa gibt in ihrer Arbeit eine eingehende petrographische Beschrei- bung der Zone der porphyrartigen Iolythe. Im Hangendkontakt der Iolyth-Intrusionsmasse ist die Scheidung mach- tiger linsenformiger Korper der Apatit-Xephelin-Gesteine festzustellen. Bis jetzt sind die Kuelpor-, Kukiswumtschorr-, Juksporr-, Raswumtschorr- und Skoluaiw-Lin- sen bekannt. Die Kukiswumtschorr- Juksporr-Linse ist die allergrosste und am ein- gehendsten untersuchte. Vom Jahre 1930 ab wird hier eine intensive Gewinnung
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