Мурманская биологическая станция. Работы Мурманской биологической станции Ленинградского общества естествоиспытателей / Мурм. Губисполком. – Ленинград : [б. и.], 1925. - 193 с., [1] л. карт.

— 192 — UEBER DEN EIS-ZUSTAND IM EINGANGE DES WEISSEN MEERES IM FRUHLING 1924. V o n H. Kreps. R ё s u m ё. Bis zum 21/IV 1924 war d er E is-Z u s ta n d fiir diese Jahreszeit normal, aber der am 21 /IV en tsta n d e n e N. O. — Wind, der am 23/IV sich in einen Sturm verwandelte, brachte eine e n o rm e Eisflache in Bewegung und rief eine energische Torosbildung hervor. flm 25/1V erreichte der Sturm, sowie der von demselben bewirkte E is d r u c k -s e in Maximum, so das eine Reihe d e r hier mit d er Robbenjagd beschaftigen Schiffe, von demselben zerdruckt wurden. Das Jagdschiff „Pessetz" ehema ls „Jacques-Kartier" der franzosischen Polarexpedition, welches zwischen die gewaltigen Eisschollen bis zu 1 Meter Dicke gerieth, wurde auf deren Oberflache h erausgepresst und wie in einen Dock gestellt, h at aber infolgedessen unwiederherstellbare Schaden erlitten: der Kiel wurde neben, dem Hintersteven abgerissen, das Steuer abgetragen und die Schraube zerknittert. Es fiillte sich mit Wasser und ist nur nicht untergegangen, weil es sich auf dem Eise gehalten hat. Nach 5-tagiger Drift des Schiffs mit dem Eise wurde dessen Kommando von dem Eisbrecher „Sibirjakov“ au fgenommen. BERICHT UBER DIE REISE NACH DEM HERINGSFANGSORT IN DEM KOLA-FJORD IM JANUAR 1922. V o n M. Makuschok. (Mit 2 Figuren). R ё s u m ё. Es wurde eine seltene Erscheinung in dem Kola-Fjord beobachtet: eine mas- senhafte Einwanderung des Herings in der Winterzeit. Der Fang desselben stellte wahrend eines Monats (Januar) den Gegenstand des Erwerbes dar. In dem Rrtikel ist die Beschreibung der Netzeinrichtung resp. der Fangarten gegeben. Es wurden 626 Exemplare nach drei D imenensionen: a —b, a—c, r—t, g em e sse n (Fig. 2). Fiir die erste Dimension betrug das Mass am Mittel 220 mm., fiir die zweite — 241 mm . und die dritte ca 40 mm. Die Mehrzahl der Individuen besassen 3—4 Jah re srin g e auf den Schuppen. Die Geschlechtsprodukte waren bei hundert secierten Exemplaren meistens schwach entwickelt, das Gewicht der einzelnen Individuen betrug im Mittel 75 gr.

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