Новая Земля : экспедиция 1921— 1927 гг. под начальством Р. Л. Самойловича : сборник статей М. А. Виркетис, Н. Н. Гакен, Г. П. Горбунова, М. М. Ермолаева, Р. Л. Самойловича и В. В. Тимонова. – Москва : Научно-техническое управление В.С.Х.Н.К, 1929. - 361 с., [14] л. табл., карты : ил. - (Труды Института по изучению Севера).
— 164 — Auf der Gussinaju Semlja ist der Bai Ssautschicha nicht aufgetragen, da dieses in Wirklichkeit nicht existiert. Die Inseln Gorbow und Pankratjew. In diesem Rayon der nordwest- lichen Kuste der Nowaja Semlja ist als der beste Ankerplatz die Meerenge zwischen den Inseln Berk und Ligutin anzuerkennen. Am geeignetsten erscheint der Zutritt zu der Insel Pankratjew vom Meer aus, indem man die Inseln Gorbow und Krestowye umgeht — und von Westen kommend. Das Gebiet zwischen dem Kustengelande und den Inseln ist schwer passierbar infolge grosser Mengen von unterseeischen Felsen. Die Tiefe ist auf der Karte (Hydrographische Hauptverwaltung No. 1912) auf Grund der Arbeiten der Expedition von 1925 angegeben. Der Bai Besimjannaja ist als Standort fur Fahrzeuge wenig geeignet: derselbe ist von den Seewinden westlicher Richtung nicht geschtitzt. Der Meerbusen Kcirpinski nimmt den nordwestlichen Teil des Nikolski Schar ein. Indem derselbe in der Ausmiindung zwischen den Kaps Pissarew und Fanbrin eine Entfernung von circa 1,5 Meilen hat, breitet er sich in der NW Richtung aus und endet mit einem bogenformig liegenden Kustengelande, in dessen Nahe sich die kleine Insel Sw itzyn befindet, welche ich nach dem Namen des Bergingenieurs A. A. Switzyn nannte, der als erster auf der Nowaja Semlja in dem Bai Propaschtschaja Untersuchungen auf Kupfer anstellte. Die Entfernung bis zur Einbuchtung des Meerbusens betragt circa 10 Meilen. Das Kustengelande des Meerbusens ist felsenartig mit vielen ins Meer vortretenden Kaps. Das Einlaufen von nicht grossen Fahrzeugen ist bequem von Nikolski Schar aus. In der Einbuchtung ist der Meerbusen aber sehr flach, sodass selbst auf einem nicht grossen Boot das Landen am Ufer recht schwer fallt Als Basis dient die Karte der Hydrographischen Hauptverwaltung. Die Kustenkontureri sind nach den Aufnahmen vom Bord des „Grumant“ aus bezeichnet. Der Meerbusen Ambrossimow erscheint als einer der geraumigsten Meerbusen der ostlichen Kuste. Er tritt auf 2,5 Meilen in das Land ein. Die Breite des Einganges erreicht 1,5 Meilen. Die Tiefen wurden nicht genau gemessen: dieselben nehmen stark ab in der Richtung zur Ein buchtung des Meerbusens und schon 1,5 Meilen von der Miindung sind dieselben derart unbedeutend, dass das Landen an der Ktiste sogar einer Schaluppe unmoglich ist. In die Einbuchtung des Bais miindet der Fluss Ambrossimow, der ganze Mengen Ablagerung hinauswirft, welche den ganzen westlichen Teil des Meerbusens fiillen. Die Kuste, welche durch ihre kuppelformigen Erhohungen charakteristisch, sind nicht bedeutend und ubersteigen nicht 15—20 Meter. Am nordlichen Кар ist eine kleine felsenartige Insel und ein grosser Stein unter Wasser. Die Nordkiiste hat zwei Fliisse: der eine fallt vom NW, der andere kleine Fluss vom 0. Die Tiefen zwischen den Inseln und dem nordlichen Eingangs-Kap betragen 1,5, 2,5, 3,5 Faden. Das Einlaufen von Fahrzeugen ist am
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