Хибинские апатиты = Die chibiner Apatite (Halbinsel Kola) : сборник / Ком. по химизации нар. хоз-ва СССР при СНК СССР ; под общ. ред. А. Е. Ферсмана ; редкол.: Н. Н. Долгополов и др. – Ленинград : Изд. гостреста "Апатит", 1930. - 299, [1] с., [16] л. ил. : ил.
3) Endlich sind die Apatitlager mit Jolit-Urtiterzen verbunden, in denen P, Ca, Fe und, in kleineren Mengen, die seltenen Erdarten Ti, F und Ce konzentrirt. Die petrographische Beschreibung der Chibinischen Tundren hat der Geolog В. M. Kupletski gegeben und besteht hauptsachlich darin, dass dieselben in Zonen eine ringformige Anordnung der sie bildenden alkalinaltigen Erze besitzen. Nach den Forschungen des Geologen A. P. La- buntzoff bilden die Chibinlager einen selbststandigen, fiir sich, einen Strich besonderen Apatitnephelinhaltigen Erzes, in einer Lange von ungefahr 1 0 Kilometern, von 100—300 M Breite und einen Gehalt von 20 — 2 0 0 M. Da in diesem Teile des Bergriickens die Verzweigungen desselben, durch die Niederungen einiger Flusslaufe, in einzelne selbststandige Berge geteilt sind, so zerfallt dieser Strich apatitnephelinhaltigen Erzes gleichfalls in einige, gleichsam selbststandige Fundstatten. Die Erforschung, in industri- ellem Masstabe, begann im Friihling 1929 in einer der Fundstatten, und zwar am Berge Kukiswumtschorr, welcher sowohl seiner Grosse, als auch seiner Machtigkeit nach etwa 1/5 aller Vorrate darstellt. Die Forschungs- arbeiten wurden hier vom Institut fiir Melioration ausgefiihrt. Langst dem Bergabhange wurde eine ganze Serie von Erforschungsgraben von 2 Metern Tiefe angelegt, infolge aessen die ausseren Grenzen der Lager in den Bergabhangen konturiert wurden. Ausserdem wurden Tiefborungen unter- nommen, welche sich auf die ganze Dicke des Apatitnephelinerzlagers erstreckten und bis auf die basale Schicht, unterhalb der Apatitnephelin- masse durchgefiihrt wurden. Gleichzeitig an dem Anlegen der Erforschungskanale wurden von ihrem Boden ganze Stiicke des Minerals in bestimmten Abstanden heraus- geholt und gesammelt, was das Material zu chemischen Untersuchungen bildete; solcher Analysen wurden iiber 400 ausgefuhrt. Bis zum gegenwartigen Augenblick, auf Grund ausgefiihrter Untersu chungen ergibt die Fundstatte von Kukiswumtschorre folgendes Bild: die Ausdehnung am siidwestlichen Abhange belauft sich auf 1500 M und senkrecht zu ihr, am siidostlichen Abhange, ungefahr 300 M; die Machtig keit des Lagers von 170 bis 190 M. Seinen Bestandteilen nach lasst sich der Fundort in 2 Horizonte teilen — in den oberen, mit feinkor- nigem weissen Apatit, in einer Machtigkeit von 50— 60 M, enthalt im Durchschnitte 75°/o Apatit, ungefahr 20° « Nephelin und 5% zweitgradiger Mineralien. Durchschnittlich ist der mittlere Gehalt phosphorhaltigen Anhydrids 30,8°, I. Der untere Horizont enthalt einen groberen griinlichen Apatit, dessen Machtigkeit in diesem Horizonte 120— 130 M betragt, der mittlere Gehalt phosphorhaltigen Anhydrids 2 2 1 :>°/o, was 55° 0 Apatit, 35° 0 Nephelin und gegen 1 0 °/o eingestreuten zweitgradigen Minerals entspricht. Von Letzteren sind in der unteren Schicht vorwiegend vor- handen: Titanomagnetit, einer Verbindung der Sauren des Titans mit Eisen. Die untere Schicht, hauptsachlich in ihrem oberen Teile, in einer Dicke von 3 0—40 M, enthalt eine grosse Menge von Adern und linsenartigen Ausscheidungen, reich an grobkornigen Apatiten, in welchen gegen 32° 0 phosphorhaltigen Anhydrids vorhanden sind durchschnitlich ist der Inhalt dieser 3 0—40 M Zone ungefahr 26°/o P 2 O 5 . Somit ergaben diese Schiir- fungsarbeiten, welche zur genaueren Bestimmung dieses Lagers fortgesetzt werden, — die typischen Sorten des Erzes und die Machtigkeit der Hori zonte, auf Grund wovon zur Gewinnung des Erzes geschritten werden wird. 277
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