Григорьев, А. А. Материалы к физической географии северовосточной части Кольского полуострова / А. А. Григорьев. - Ленинград : Издательство Академии наук СССР, 1932. - 215, XX с., [4] вкл. л. ил. : ил., табл., карты ; 26 см. - (Труды Совета по изучению производительных сил. Серия кольская / Академия наук СССР ; вып. 4).

IV A. A. GRIGORIEV zwei-drei lange Riickenziige vorkommen, deren Achsen im О miteinander konvergieren. Die Ponoj’sche Niederung, welche in den Ponojcannon iibergeht und auf diese Weise im Osten auskeilt, erhalt im Westen offenbar eine grossere Breite und wird schliesslich im westlichen Teil der Halbinsel durch die hochsten Gebirgsmassive der Halbinsel abgegrenzt. Diese Massive sind die Lowosersky Tundra, die Chybinen, Tschuna und Montscha-Tundren u. s. w., welche voneinander durch die tiefsten Einsenkungen der Halbinsel getrennt sind. Diese Einsenkungen sind von den grossten Seen der Halbinsel dem Lowosero, Umbosero und Imandra eingenommen, welche fast wagerecht zur Langsachse der Ponoj Einsenkung ziehen. Wenn also im Osten der Kola Halbinsel in WO Richtung verlaufende orographische Linien vorherrschen, so weisen sie im westlichen Teil eine meridionale Richtung auf. 2. SCHEMA DES GEOLOG ISCHEN AUFBAUES In betreff der geologischen Struktur lasst sich der untersuchte NO Teil der Kola Halbinsel in drei Hauptstreifen einteilen. Am breitesten ist der nordliche Streifen, der das gesamte Gelande vom Polarmeere bis dicht an die Sohle der Kejwen umfasst, er besteht hauptsachlich meistens aus Biotit- Granit-Gneiss, statt deren stellenweise Granit, seltener Gneisse auftreten. In der nordlichen Kiistenzone, welche ca 15 km breit ist, werden die erwahnten Gesteine ziemlich oft durch Gange von Feldspatamphibolit und Amphibolit- gestein unterbrochen. Seltener kommen Diabas-Gange von bedeutender Machtigkeit vor. Weiter im Inneren des Landes sind Intrusionen viel seltener, sie sind da durch machtige Amphibolit und Gabbro-Diabas-Gange vertreten. Im Bereiche des ostlichen Reiseweges, im Innern der Halbinsel, sind sie anscheinlich noch geringzahliger, als im Gebiete des westlichen, dafiir aber ist, wenigstens im SO Teil der Granit-Gneiss-Zone, letzteres Gestein durch eine besondere grob-kornige Abart vertreten. Die vorwiegende Streichrichtung des Granit-Gneisses ist eine NW und W NW ; im Osten wird sie fast zu einer WO . Die Intrusionsgange haben entweder eine analoge oder eine NO Streichrichtung, die im Osten in eine fast meridionale iibergeht. Also lassen sich binnen des Granit-Gneiss Giirtels wenigstens zwei Zonen unterscheiden und anscheinlich werden sich letztere nach ausfiihrlichen Untersuchungen noch zahlreicher erweisen. Es muss erwahnt werden, dass der Giirtel der Granit-Gneisse, welche mit Graniten und Gneissen abwechseln, von Ramsay weiter gegen NW verfolgt worden ist und dass nach den Angaben desselben Forschers, im Osten in der Kiistenzone, Ьеі der Miindung des Flusses Ponoj im Granit-Gneisse zahlreiche Lagerstatten von Chlorit und Hornblendeschiefer vorhanden sind. Aus diesem Umstand ist der Schluss zu ziehen, dass unsere aussere Zone sich auch an den Kiisten der Strasse des Weissen Meeres fort- setzt wohl mit dem Unterschied, dass dort stellenweise vereinzelte Lager­ statten palaozoischer Sandsteine vorkommen, die wir in unserer Region nicht vorgefunden haben. Gegen SW ist die sich in WO Richtung erstreckende Zone von dem nachstfolgenden Giirtel der Kejwen scharf begrenzt. Letztere bestehen hauptsachlich aus verschiedenartigen Schiefern: Disten-Glimmer- schiefer, Glimmer-Staurolitschiefer, Sillimanit-Distenschiefer u. s. w., wobei auch hier, im ostlichen Teil der Zone, eine Aenderung der Zusammensetzung der Gesteine sich beobachten lasst: die erwahnten Schiefer gehen in Quarzglim- merschiefer und Quarzit iiber. Samtliche Schiefer sind ofters in Form von Brachiofalten von verhaltnissmassig geringem Durchmesser gefaltet. Die Schie- ferzone ist (besonders an ihrer siidlichen Grenze) reich an Intrusionen,

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